| Tag der Arbeit

Schweitzer/Schall: Beschäftigte brauchen Sicherheit in der Transformation

Anlässlich des Tags der Arbeit am 1. Mai bekräftigen Ministerpräsident Alexander Schweitzer und Arbeitsministerin Dörte Schall die Bedeutung von Solidarität, sozialer Sicherheit und fairen Arbeitsbedingungen. In wirtschaftlich herausfordernden Zeiten gelte es, bewährte Grundlagen der Arbeitswelt zu sichern und den Wandel verantwortungsvoll zu gestalten.

„Die Transformation der Arbeitswelt ist für viele Beschäftigte mit Unsicherheiten verbunden. Umso wichtiger ist es, verlässliche Rahmenbedingungen zu gewährleisten und Beschäftigte und Unternehmen in diesem Prozess zu begleiten. In Rheinland‑Pfalz haben wir daher mit der Transformationsagentur und dem Coaching-Angebot der Transformationsbegleitung gezielte Unterstützungsangebote für Beschäftigte geschaffen. Unser Anspruch ist, dass Transformation Chancen eröffnet, Sicherheit gibt und Perspektiven schafft“, sagte Ministerpräsident Alexander Schweitzer. 

Er unterstrich die Bedeutung von Weiterbildung und Mitbestimmung als zentrale Elemente einer stabilen Arbeitswelt. Mit dem Landesbildungszeitgesetz, das am 1. März 2026 in Kraft getreten ist, wurden die Möglichkeiten für Beschäftigte weiterentwickelt. „Zeit für Qualifizierung, politische Bildung und Engagement ist eine wichtige Voraussetzung für Teilhabe und Zukunftsfähigkeit. Mitbestimmung stärkt Demokratie im Betrieb und trägt zu tragfähigen Lösungen bei“, so Schweitzer.

Arbeitsministerin Dörte Schall verwies auf die aktuellen Herausforderungen für Beschäftigte: „Der 1. Mai ist mehr als ein freier Tag. Er steht für die Stärke der Solidarität, kollektive Rechte und soziale Sicherheit. Und er steht für zentrale Errungenschaften in der Arbeitswelt, die hart erkämpft wurden und unverzichtbar bleiben, wie der Acht-Stunden-Tag, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und der Arbeitsschutz.“

Ein besonderer Schwerpunkt bleibe die Stärkung von Tarifbindung und Mitbestimmung: „Tarifverträge sichern faire Löhne, verlässliche Arbeitsbedingungen und Wettbewerbsgleichheit. Mitbestimmung stärkt Verantwortung und Beteiligung in den Unternehmen. Wo beides stark ist, profitieren Beschäftigte, Unternehmen und der Wirtschaftsstandort insgesamt“, so Arbeitsministerin Dörte Schall. Deshalb setze Rheinland-Pfalz mit dem Landestariftreuegesetz seit Jahren auf verbindliche Standards bei der Vergabe öffentlicher Aufträge.

Schweitzer und Schall betonten die Bedeutung einer starken Sozialpartnerschaft: „Gute Arbeit und soziale Sicherheit sind Grundlage für Stabilität und Zusammenhalt in unserem Land. Wir brauchen weiterhin ein starkes Miteinander und einen konstruktiven Dialog von Arbeitgebern, Gewerkschaften und Politik.“ 

Der 1. Mai steht in diesem Jahr unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite.“ Ministerpräsident Alexander Schweitzer spricht auf der zentralen Kundgebung des DGB Rheinland-Pfalz/Saarland in Trier und Ministerin Schall auf der Maifeier des DGB in Mainz.

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